{"id":279,"date":"2020-10-13T12:13:00","date_gmt":"2020-10-13T12:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/?p=279"},"modified":"2021-07-12T12:05:32","modified_gmt":"2021-07-12T12:05:32","slug":"tiefenwahrnehmung-in-augmented-reality-in-grossen-distanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/index.php\/2020\/10\/13\/tiefenwahrnehmung-in-augmented-reality-in-grossen-distanzen\/","title":{"rendered":"TIEFENWAHRNEHMUNG IN AUGMENTED REALITY IN GRO\u00dfEN DISTANZEN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"130\" class=\"wp-image-280\" style=\"width: 500px;\" src=\"https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news.png 4976w, https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news-300x78.png 300w, https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news-1024x267.png 1024w, https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news-768x200.png 768w, https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news-1536x400.png 1536w, https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news-2048x533.png 2048w, https:\/\/wizard.tu-dortmund.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Studie_Tiefenwahrnehmung_news-640x167.png 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n\n\n\n<p><p style=\"text-align: justify;\"> Im Rahmen des Arbeitspakets &#8222;Darstellungs- und Interaktionsparadigmen&#8220; haben wir mit interessanter Grundlagenforschung begonnen und konnten basierend auf der Anforderungsanalyse des Anwendungsfalls Logistik die Darstellung von virtuellen Objekten als ein wichtiges Ziel definieren. Beispielsweise k\u00f6nnten im Kontext der Wassertiefenvermessung im Hamburger Hafen virtuelle Objekte auf Gefahrenobjekte unter der Wasseroberfl\u00e4che hinweisen oder als Navigationshilfen Zielpositionen darstellen.<br>F\u00fcr eine hilfreiche Visualisierung ist eine gute Tiefenwahrnehmung unabdingbar, da es essentiell ist, dass Nutzer die Positionen virtueller Objekte korrekt erkennen k\u00f6nnen. Unsere Recherche hat ergeben, dass die Tiefenwahrnehmung in Augmented Reality in der bisherigen Forschung meist nur f\u00fcr kurze Distanzen in Innenr\u00e4umen untersucht wurde. Um systematisch zu evaluieren, wie sich die Tiefenwahrnehmung bei gro\u00dfen Distanzen und in Outdoor-Umgebungen verh\u00e4lt und welche Designattribute die korrekte Einsch\u00e4tzung erleichtern, haben wir in einem ersten Schritt der Studie ein Wahrnehmungsexperiment an Land durchgef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend haben wir die Ergebnisse in einer Follow-Up-Studie direkt im Hamburger Hafen auf einem Schiff in Zusammenarbeit mit der Hamburg Port Authority A\u00f6R (HPA) validiert.<br>Unsere Erkenntnisse aus beiden Experimenten zeigen: eine akkurate Tiefenwahrnehmung bei gro\u00dfen Distanzen birgt Schwierigkeiten. Jedoch konnten wir Design-Guidelines ableiten, um es Nutzern erheblich zu erleichtern, Entfernungen einzusch\u00e4tzen.<br>Wir freuen uns darauf, diese ersten Erkenntnisse sp\u00e4ter in Feldstudien weiter auszubauen. Die Studie befindet sich zurzeit im Review-Prozess.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Arbeitspakets &#8222;Darstellungs- und Interaktionsparadigmen&#8220; haben wir mit interessanter Grundlagenforschung begonnen und konnten basierend auf der Anforderungsanalyse des Anwendungsfalls Logistik die Darstellung von virtuellen Objekten als ein wichtiges Ziel definieren. Beispielsweise k\u00f6nnten im Kontext der Wassertiefenvermessung im Hamburger Hafen virtuelle Objekte auf Gefahrenobjekte unter der Wasseroberfl\u00e4che hinweisen oder als Navigationshilfen Zielpositionen darstellen.F\u00fcr eine hilfreiche Visualisierung ist eine gute Tiefenwahrnehmung unabdingbar, da es essentiell ist, dass Nutzer die Positionen virtueller Objekte korrekt erkennen k\u00f6nnen. Unsere Recherche hat ergeben, dass die Tiefenwahrnehmung in Augmented Reality in der bisherigen Forschung meist nur f\u00fcr kurze Distanzen in Innenr\u00e4umen untersucht wurde. Um systematisch zu evaluieren, wie sich die Tiefenwahrnehmung bei gro\u00dfen Distanzen und in Outdoor-Umgebungen verh\u00e4lt und welche Designattribute die korrekte Einsch\u00e4tzung erleichtern, haben wir in einem ersten Schritt der Studie ein Wahrnehmungsexperiment an Land durchgef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend haben wir die Ergebnisse in einer Follow-Up-Studie direkt im Hamburger Hafen auf einem Schiff in Zusammenarbeit mit der Hamburg Port Authority A\u00f6R (HPA) validiert.Unsere Erkenntnisse aus beiden Experimenten zeigen: eine akkurate Tiefenwahrnehmung bei gro\u00dfen Distanzen birgt Schwierigkeiten. Jedoch konnten wir Design-Guidelines ableiten, um es Nutzern erheblich zu erleichtern, Entfernungen einzusch\u00e4tzen.Wir freuen uns darauf, diese ersten Erkenntnisse sp\u00e4ter in Feldstudien weiter auszubauen. 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